Die Künstlerin

Über Claudia Ackermann

Meine künstlerische Tätigkeit ist innere Notwendigkeit

Seit 40 Jahren hinterlasse ich mit meinen Kunstwerken Spuren. Begonnen habe ich autodidaktisch mit der Aquarellmalerei. Nachdem Diplom meines Kunststudiums am IBKK ,kamen verschiedene Maltechniken hinzu.

Der Mensch, Beziehungen und ein schärferes Bewusstsein für die vielfältigen Aspekte des menschlichen Lebens sind die Themen meiner Malerei. Ich experementiere gerne mit Material und Farbe.

Neue Wege in meiner Kunst

Während einer Zeltreise durch Norwegen (2018) erschreckte mich der rapide Rückgang der Gletscher. Ich krempelte sofort mein Konsumverhalten um. Irgendwann stellte ich mir auch als Künstlerin die Frage , ob meine Kunst nachhaltig werden muss.

Nachhaltigkeit

Die Idee gebrauchtes Teebeutelpapier zu verwenden, kam beim Teetrinken. Bei der Verwendung der Teebeutel setzte ich mich intensiv mit dem Material und seiner Identität auseinander. Viele Menschen sammeln seitdem für mich diesen hauchzarten Werkstoff.

Corona Krise 2020

In der Pandemiezeit konnte ich mich auf den Teebeutel als Werkstoff konzentrieren. Seither fasziniert mich die Recyclingkunst und ich experimentiere unentwegt mit dem Teebeutelpapier. Ständig fallen mir neue Möglichkeiten ein, dieses filigrane Papier zu gestalten.

Mit meinen  Upcyclingwerken möchte ich dazu einladen, sich der Ästhetik des Materials und  meinen Visionen hinzugeben. 

Letzte Ausstellung: 25.08 bis 27.10.2024/ Foto: Iris Kannenberg